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Sonntag, 6. April 2014

Die dicke Helga (DIY)

Helga ist etwas fett geraten, ihre Kumpanen sind nicht ganz so prall. Außer vielleicht Marianne,
die sieht aus wie 'ne voll gelaufene Wanne. Ha ha. Sehr witzig, ich weiß.

Nein, also bald ist Ostern, wie ihr ja wahrscheinlich alle wisst und der Hase schafft die Arbeit nicht alleine, also klopfte er doch tatsächlich an meine Tür ich solle ihm gefälligst ein paar Sklav- ähm, Mitarbeiter erstellen. Da er sehr überzeugend sein kann, ich denke ihr wisst was ich meine (er hat Foltergeräte aus Schokolade (!)), habe ich getan was er von mir wollte.



Da ich selbst nun mal auch nur zwei Hände habe (ja tatsächlich liebe Auftraggeber da draußen, wir haben alle nur zwei Hände), dürft ihr ruhig auch mal anpacken.


{DIY - Do it yourself}


1. Ihr sucht euch eine passende Haut des entstehenden Huhnes aus und schneidet den Schnabel, wie auf 
    dem Bild aus.




 2. Die gestrichelten Linien näht ihr mit dem Steppstich zu, die Wellenartige lasst ihr offen. (Masthähnchen&so)
     Den Schnabel näht ihr, wie auf dem Bild, mit ein. (falls er hinterher falsch herum ist, schneidet ihn einfach 
    zurecht)



3. Die beiden Nähte legt ihr dann aufeinander und legt die Füßchen ganz an den Rand (soweit rein, wie ihr
    wollt und näht diese dann fest. 
    Achtung: Nicht ganz rüber nähen, nur die kleinen Beinchen!



4. Und umstülpen. Achtung, es lebt schon fast!



 *hier ein leicht beschämtes Räuspern einfügen*


5. Jetzt geht’s ans Mästen! (Füllwatte) und zusammennähen. Ihr könnt dem Kleinen natürlich vorher einen  
    überbraten, damit er keine Schmerzen mehr hat. Liebevoller geht es auch in der Realität nicht zu.



BFORG! Bfooorg! Bfooorgfhfpfff!
(Soll borg heißen, sie hat den Mund zu voll)


  Der Kerl heißt Winfried, seine Dioptrien sind kaum mehr zu zählen. Deshalb wird das nichts mehr mit Eiern legen und   
  WIEDERFINDEN

 (hier trauernde Musik einfügen)

Denn die Arbeit hat die Hühnchen geschafft, nun sind sie zu nichts mehr fähig, als faul am Baum zu hängen. Zum Glück stinken sie nicht.


Alle Beschwerden wegen Tierquälerei bitte direkt an den Osterhasen senden. Danke.




Mittwoch, 2. April 2014

Der schönste Tag

Bald ist es wieder so weit.
Die Sonne kommt aus ihrem Versteck hinter den Wolken hervor und wärmt die Erde, die Blumen wechseln sich mit den des kühlen Frühlings ab, wir blinzeln in die Luft, setzen die ersten Sonnenbrillen auf und die ersten Jacken legen wir ab. Blasse Menschen und lichtempfindliche Haut kommt zu Tage und während die einen schon nach der Esten Woche eine gesund Farbe bekommen, sehen Leute wie ich noch den ganzen Sommer aus, als säßen wir den ganzen Tag im dunklen Keller, eigentlich könnte man uns glatt mit den Leblosen vergleichen, na ja nicht ganz, ohne MakeUp und mit kurzer Hose vielleicht. Blöd nur, dass die unerwünschten Haare an unseren Gehstelzen besser zu sehen sind, als bei den brauneren Menschen. Aber seihen wir doch mal ehrlich, lieben wir nicht alle den Spruch "Der Adel war schon immer blass"? Was auch sonst sollen wir sagen, wenn wir unqualifizierte Sprüche zu hören bekommen. Vornehme Blässe, Eleganz, Anmut, hallo? Hoch das Näschen und raus die Haut. 
Und mit den Strahlen weicht auch der Winter-Blues und nicht nur an der frischen Luft tauchen die Schmetterlinge wieder mehr auf, sondern scheinbar auch in der Magengegend unserer Spezies. Wild und durcheinander tänzeln sie und zaubern dem einen oder anderen ein breites Grinsen ins Gesicht. Diejenigen deren Schmetterlinge tot sind finden das zwar weniger positiv, aber träumen tun wir doch alle, von der einen Motte mit breiten wunderschönen Flügeln, die über uns wacht und uns vollkommen einnimmt. Hach, die Glocken läuten bereits. Der schönste Tag zweier Liebenden. 






Montag, 24. März 2014

Creative Dance

Nein, es folgen keine schräg verbogenen mit bunten Kleidern angezogene, als Baum des Lebens verkleidete, Tänzer. Was folgt ist schlicht und doch kräftig. Ein Tanzlehrer und deutscher Meister. Einer mit Spaß und Leidenschaft und der Chef des gleichnamigen Tanzstudios.

Die Tänzer sind konzentriert und diszipliniert, bis in die Fingerspitzen und die Zehen, alles in angespannt und die Muskeln beginnen langsam zu zittern. Das Lächeln sieht oft künstlich aus, wie sollte es auch authentisch wirken, wenn der Rücken schmerzt und die Beine in einer völlig unüblichen Position sind. Die Augen sind angestrengt, nur die Zähne sind zusehen.
Die Musik und die Schuhe im Takt, Rhythmus und Leidenschaft. Die Pose lockert sich, hier und da ein scheinbar ehrliches Lächeln, welches den Spaß zeigt, die Freude an dem kreativen körperlichen und auch geistig trainierten Sportes.

Ich selbst hing mehr verkrampft und gebeugt in den Klauen des Tanzlehrers, der Hals gestreckt, das Bein lang, das Kinn erhoben und die Augen arrogant.
Außen: "Ich bin die Königin der Tanzfläche, ihr seit nur Zuschauer, wir sind die, auf die ihr aufseht" 
Innen: "Bitte bitte lass mich nicht gucken wie ein erwürgtes Huhn und halt mich ja fest, ich falle, ich falle!"
Atmen? Atmen kann ich nicht.

Die Strenge und das Können hat er. Plakate, Corporate Design und Co fehlen ihm (noch).






Freitag, 14. März 2014

DIY Loop-Schal

Kreativ, farbig und warm.
Das könnte natürlich vieles sein. Kreativ im Kopf, in der Hand und im Herzen. 
Farbig,  wie die Fröhlichkeit, das angemalte Blatt Papier, kunterbunt, alles nur nicht schwarz-weiß.
Warm im Sinne von Farben, warm im Sinne von herzlich, warm im Sinne von... ähm ja, warm eben. Temperatur, Grad, Celsius. 

{do it yourself}
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Loop Schal

Was du brauchst:

Wolle: ONline Arona (Bändchengarn)
           ca. 230 Meter, 100 Gramm
Rundstricknadel: 7; 60-80cm lang
Häkelnadel: 7

 Das ist die Wolle, allerdings schon die Farbe für den zweiten Loop.

So wird's gemacht:
- 105 Maschen aufnehmen, in Runden stricken
- eine Reihe links, eine rechts stricken (locker stricken)
- gesamte Wolle bis auf 7 Meter aufstricken 
- Mit der Häkelnadel 2 Maschen zusammen abhäkeln, die dritte Masche fallen, 4 Luftmaschen 
- wiederholen: zwei Maschen zusammen abhäkeln, 1 fallen lassen, 4 Luftmaschen
- wiederholen bis alle Maschen aufgebraucht sind
- die letzte Masche mit der Ersten abketten
- die Fäden vernähen 
- die fallengelassene Maschen auseinander ziehen, so dass sich der Laufmascheneffekt ergibt
- um den Hals wickeln und schön aussehen
- fertig


So sieht der Schal aus bevor die fallengelassenen Maschen auseinander gezogen wurden


So gleichmäßig, wie möglich ziehen, und was wir alle dann in der Strumpfhose verabscheuen, wird hier zum schicken und gewollten Muster, ein Effekt, der dem Ganzen die Besonderheit gibt.


Da ich leider kein Strick- oder Häkel-Genie bin, muss ich fairerweise zugeben, dass das gute Stück von meiner Mama angefertigt wurde. Sie ist wirklich begabt, Handarbeit und Kreativität sind eine der Dinge, die wir leidenschaftlich teilen.


Montag, 3. März 2014

Grafikdesign Diplom-Arbeiten

Am Wochenende war es mal wieder soweit.
Das 7. Semester meiner Kommunikationsdesign-Schule hat ihr Diplom gemacht und am Abend gab es zwischen stolzen Gesichtern, angeheiterten Sekt-Köpfen, breiten Lächeln und Umarmungen auch eine Werkschau ihrer Arbeiten.
Zwei Male im Jahr geht ein siebtes Semester ab und macht Platz für ein Neues und jedes Mal wird dies mit einer schönen Diplom-Feier abgerundet, Zeugnisse, Reden und Blumen sind immer dabei.
In einem Jahr bin ich an deren Stelle und meine Aufregen bei dem Gedanken daran hält sich so langsam nicht mehr wirklich in Grenzen.
Doch zurück zu dem erschaffenen Design, welches ausgestellt wurde. Ich habe unter anderem Teile des Corperate Designs fotografiert, wie auch Produkt-Design, Plakate, Teile der Website, die jeder zu seinem Thema erstellen muss, wie auch kleine Zusätze, wie beispielsweise Aufkleber, Stempel und noch einiges mehr, je nach dem was eben am besten zu dem Thema passt. Man designt quasi alles einmal durch, als würde man seine eigene kleine Firma gründen.
Wie also so etwas aussieht und was das siebte Semester dieses Halbjahr so gemacht hat, seht ihr hier an kleinen Ausschnitten ihrer Arbeiten:



















Dienstag, 18. Februar 2014

Foto-Leporello


{Do it yourself}


Du brauchst:
- 2 quadratische Pappkarton-Platten
- festes Geschenkpapier
- quadratisches Tonpapier oder Tonkarton (nicht zu fest)
- Schere
- Klebe
- etwas zur Verzierung
- Fotos
   

 Schneide das Geschenkpapier so aus, dass du beide Seiten der Pappe bekleben  kannst -->;


     
 Jetzt geht’es ans Falten:
- zwei mal zur anderen Seite herueber
- zwei mal diagonal zur anderen Seite
- die Ecken des entstandenen Dreiecks nach innen falten
- orientiere dich am Foto unten rechts
- das Ganze zwei Male

   

Die Papiere wieder auffalten und sich gegenueber stehend je eine Ecke an ein Drittes kleben, so dass die Spitzen sich in der Mitte treffen



   

Links:

- Die beiden aeusseren Ecken jeweils in die Mitte der zuvor angefertigten Pappen  
  kleben -> es ist jetzt aufziehbar und kann nun mit Fotos oder anderem beklebt
  beklebt werden (schneide sie vorher zurecht)
Mitte:
- Nach Geschmack verzieren
Rechts: 
-Tada! Ready! Es oeffnet sich wie eine Ziehharmonika


xx

Montag, 3. Februar 2014

Bissig

Modepüppies, Möchtegernmodels, Hobbyvisagisten. Böse Ausdrücke. Böse Blicke. Böse.
Doch wenn wir ehrlich sind und uns eingestehen was sich so im worldwideweb herum tummelt, gibt es genau diese Arten von Menschen. Das ist wie bei DSDS, Leute, die von sich selbst überzeugt sind, so tun als könnten sie singen, sich letztendlich aber total blamieren, weil sie es eben nicht können. Tun die nur so, oder denken sie wirklich sie wären Helden? 
Dreizehnjährige Mädchen bei YouTube drehen ihre wöchentlichen Videos und wollen uns zeigen welches MakeUp wie und wo am professionellsten aufgetragen wird. 
Sechzehnjährige stellen sich vor ihre Spiegelreflex, drücken den Selbstauslöser und wissen mehr über Mode als Guido Maria Kretschmer, natürlich, sie tragen ja auch Chanel und Alexander McQueen, weil Papa nie zu Hause ist, aber wenigsten das Geld mit nach Hause bringt um die fehlende Liebe wieder gut zu machen. 
Arme Kinderchens.

Jetzt denken bestimmt manche von euch "Was will die eigentlich? Die macht doch selbst Videos, bloggt und stellt sich vor und hinter die Kamera". 
Darauf wieder ich: "Ja, das mache ich, weil es mir als ahnungslose junge Frau Spaß bringt. Aber ich rede von meinen persönlichen Erfahrungen und Meinungen, benenne mich nicht als Profi und sowieso sind andere besser, toller, schöner - stop!"
Wieso eigentlich? Wieso muss man sich im Internet ständig rechtfertigen? Kann man die Meinung oder die Ironie einer Person nicht einfach mal stehen lassen und seine Gedanken im eigenen Kopf behalten, statt des anderen Seele nieder zu machen? Wer ein Statement hat, soll eben auch einen Blog betreiben und (Achtung, nicht grundsätzlich verallgemeinern, nicht vorurteilen) darüber schreiben. Alles was man aufgreift schwebt in der Luft und besagt, dass es manche(!) solcher Leute gibt. Wer sich angesprochen fühlt ist selbst Schuld und mal ehrlich, hält sich irgendwie doch selbst für die beschriebene Person.

Der Unterschied zwischen meinen sarkastischen, bissigen Posts zu beleidigenden Kommentaren ist der, dass ich niemanden besonders anspreche, ich benenne vielleicht das Alter, aber auch dies ist schlichtweg aus der Luft gegriffen und nur weil ich mit dreizehn noch ungeschminkt mit Freunden draußen gespielt habe, heißt das nicht, das andere junge Mädchen sich mit dreizehn nicht schminken dürfen. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, sollten sie lieber so lange wie möglich Kinder bleiben, statt mit klimpernden Wimpern Jungs hinterher zu gaffen.
Ups, und schon wieder so ein bissiger Satz, ich kann es aber auch nicht lassen.

Und weil wir alle solche Fashion-Gurus sind (man denke daran, dass ich mich von Modeblogs mehr oder weniger leicht entfernt habe, weil meine Priorität meiner Hauptinteressen woanders liegen) musste ich doch glatt meinen verstaubten Lookbook.nu Account ausgraben und ein Bild aus einem Shooting vor einigen Wochen posten.



P.S. Endlich wieder ein neues Video "1-Wort-TAG"
(wo wir doch gerade beim Thema sind)