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INSTAGRAM: kim.caroline

Donnerstag, 28. August 2014

IN PROGRESS



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THIS BLOG WILL COME BACK SOON!

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Sonntag, 1. Juni 2014

Veränderung

Jeder von uns kennt sie, einige fürchten sie, andere lieben sie. Doch was auch immer wir für sie empfinden, sie wird da sein, immer, vielleicht ist sie sogar das einzige Beständige in unserem Leben, wenn gleich sie sich stetig selbst verändert und vielen verschiedenen Kostümen an uns vorbei rauscht. Manchmal lässt sie uns stehen, wie wir vor dem Sturm dastanden, ein anderes Mal reißt sie uns mit, wenn wir Glück haben landen wir lächelnd auf den Füßen oder fliegen immer höher oder aber fallen mit einer Geschwindigkeit auf den Boden, die uns brechen könnte, wenn wir nicht Glück haben weich zu landen. 

Eigentlich wollte ich gar keinen melancholischen Text schreiben, doch als ich eben anfing zu tippen, floss er. Was ich verkünden wollte ist eine Veränderung dieses Blogs. Der Name 'sichtbar' wird bald adé sein und ich werde meinen eigenen Namen mit einer kleinen Veränderung als Leitlinie nehmen, woraus ebenfalls ein neues Logo und ein neues Blogdesign, wie ein neues Portfolio und eine Website entstehen wird, die mich als Kommunikationsdesignerin, Fotografin und Schreiberin darstellen wird. Letzteres wird allerdings noch etwas dauern, denn fertig soll das Ganze mit dem kommenden Diplom zum Abschluss meines Studiums Anfang nächsten Jahres sein. Was jedoch schon bald kommt ist die Veränderung des Namens und der neue Blog. Ich hoffe sehr, dass damit etwas Schwung und ein friedlicher Windstoß Veränderung in mein Leben kommt.




Sonntag, 11. Mai 2014

Mother's Day DIY

Ein Anruf, ein Kuchen, ein Bild, eine Bastelei, ein Frühstück, ein Abendessen. 
Einige der typischen Dinge, die am Muttertag vollzogen werden. Frische Väter kaufen Pralinen mit ihren Babys, alteingesessene Ehemänner sitzen auf der Couch und lassen das erwachsene Kind machen. Mütter erwarten entweder alles oder nichts. Lächeln und bedanken tun sich die Warmherzigen unter ihnen immer. Sogar beim Krakelbild der kleinen Tochter, auf dem man nichts erkennt, außer die Mama, die ist die Figur mit dem runden Bauch. Bravo Schatz. danke.

Ich bin der Meinung Muttertag ist ein Tag der Gesten und der Wertschätzung, gemessen sollte nicht am Wert der Kostenhöhe werden. Was kann Tochter also tun mit dem leeren Geldbeutel und den Habseligkeiten zu Hause. Ein Blick in meine Filofax-Box ließ die WashiTapes, auf deutsch Deko-Tape, erstrahlen und wie vielseitig diese sind, merkt man nicht nur an der folgenden Karte, die natürlich nicht ausschließlich für den Muttertag gebastelt werden kann.








Sonntag, 20. April 2014

Eier gefunden, Kugelbauch bekommen



Ostern, wir kennen es alle. 
Der Osterhase wurde geboren, hat ein Huhn geschwängert und schwups, waren die bunten Eier da.
Manche mit Schokolade, manche mit Marzipan, einige aus lila Kühen. Und natürlich die für Erwachsene, die mit Eierlikör, die mit dem "Hicks"-Faktor. 
Wussten Sie eigentlich, dass Ostern tatsächlich erst Sonntag beginnt und nach Montag wieder endet? Jetzt denken Sie bestimmt "Natürlich, das weiß doch jeder", aber denken sie nur mal an Ihre Timeline oder Ihren Feed, überall Oster-Wünsche. Schon zwei Tage vorher! Sie glauben ja gar nicht, wie oft mein liebes iPhone gebrummt hat. Zwei Tage vorher! Und ob das nicht schon schlimm genug wäre (nicht das ich mich beschwere, dass jemand an mich denkt), wurde mir auch noch Helene Fischer in die Timeline retweetet und was wünscht sie? Frohe Ostern! Zwei Tage vorher! (oder einen) Versteh ich nicht. Muss ich aber auch nicht. Oder? 
Und einen hab ich noch. Ostern schenket man sich keine iPads, keine Monstertrucks oder einen Flug in die Karibik. Hallo? Jesus ist auferstanden, nicht der geldkotende Ehemann. Schade eigentlich. Aber seien wir mal ehrlich, ein wenig Schokolade, ein paar Grundsatzdiskussionen mit der Familie und das Auslecken des Glases nach der geleerten Eierlikörflasche - das ist normal! (hier höhnisches Lachen einsetzen) 
Und damit gebe ich weiter an Zieglinde, die mit mir (zwei Tage vorher!) Ostereier im hohen Gras gesammelt und gefunden hat.






Sonntag, 6. April 2014

Die dicke Helga (DIY)

Helga ist etwas fett geraten, ihre Kumpanen sind nicht ganz so prall. Außer vielleicht Marianne,
die sieht aus wie 'ne voll gelaufene Wanne. Ha ha. Sehr witzig, ich weiß.

Nein, also bald ist Ostern, wie ihr ja wahrscheinlich alle wisst und der Hase schafft die Arbeit nicht alleine, also klopfte er doch tatsächlich an meine Tür ich solle ihm gefälligst ein paar Sklav- ähm, Mitarbeiter erstellen. Da er sehr überzeugend sein kann, ich denke ihr wisst was ich meine (er hat Foltergeräte aus Schokolade (!)), habe ich getan was er von mir wollte.



Da ich selbst nun mal auch nur zwei Hände habe (ja tatsächlich liebe Auftraggeber da draußen, wir haben alle nur zwei Hände), dürft ihr ruhig auch mal anpacken.


{DIY - Do it yourself}


1. Ihr sucht euch eine passende Haut des entstehenden Huhnes aus und schneidet den Schnabel, wie auf 
    dem Bild aus.




 2. Die gestrichelten Linien näht ihr mit dem Steppstich zu, die Wellenartige lasst ihr offen. (Masthähnchen&so)
     Den Schnabel näht ihr, wie auf dem Bild, mit ein. (falls er hinterher falsch herum ist, schneidet ihn einfach 
    zurecht)



3. Die beiden Nähte legt ihr dann aufeinander und legt die Füßchen ganz an den Rand (soweit rein, wie ihr
    wollt und näht diese dann fest. 
    Achtung: Nicht ganz rüber nähen, nur die kleinen Beinchen!



4. Und umstülpen. Achtung, es lebt schon fast!



 *hier ein leicht beschämtes Räuspern einfügen*


5. Jetzt geht’s ans Mästen! (Füllwatte) und zusammennähen. Ihr könnt dem Kleinen natürlich vorher einen  
    überbraten, damit er keine Schmerzen mehr hat. Liebevoller geht es auch in der Realität nicht zu.



BFORG! Bfooorg! Bfooorgfhfpfff!
(Soll borg heißen, sie hat den Mund zu voll)


  Der Kerl heißt Winfried, seine Dioptrien sind kaum mehr zu zählen. Deshalb wird das nichts mehr mit Eiern legen und   
  WIEDERFINDEN

 (hier trauernde Musik einfügen)

Denn die Arbeit hat die Hühnchen geschafft, nun sind sie zu nichts mehr fähig, als faul am Baum zu hängen. Zum Glück stinken sie nicht.


Alle Beschwerden wegen Tierquälerei bitte direkt an den Osterhasen senden. Danke.




Mittwoch, 2. April 2014

Der schönste Tag

Bald ist es wieder so weit.
Die Sonne kommt aus ihrem Versteck hinter den Wolken hervor und wärmt die Erde, die Blumen wechseln sich mit den des kühlen Frühlings ab, wir blinzeln in die Luft, setzen die ersten Sonnenbrillen auf und die ersten Jacken legen wir ab. Blasse Menschen und lichtempfindliche Haut kommt zu Tage und während die einen schon nach der Esten Woche eine gesund Farbe bekommen, sehen Leute wie ich noch den ganzen Sommer aus, als säßen wir den ganzen Tag im dunklen Keller, eigentlich könnte man uns glatt mit den Leblosen vergleichen, na ja nicht ganz, ohne MakeUp und mit kurzer Hose vielleicht. Blöd nur, dass die unerwünschten Haare an unseren Gehstelzen besser zu sehen sind, als bei den brauneren Menschen. Aber seihen wir doch mal ehrlich, lieben wir nicht alle den Spruch "Der Adel war schon immer blass"? Was auch sonst sollen wir sagen, wenn wir unqualifizierte Sprüche zu hören bekommen. Vornehme Blässe, Eleganz, Anmut, hallo? Hoch das Näschen und raus die Haut. 
Und mit den Strahlen weicht auch der Winter-Blues und nicht nur an der frischen Luft tauchen die Schmetterlinge wieder mehr auf, sondern scheinbar auch in der Magengegend unserer Spezies. Wild und durcheinander tänzeln sie und zaubern dem einen oder anderen ein breites Grinsen ins Gesicht. Diejenigen deren Schmetterlinge tot sind finden das zwar weniger positiv, aber träumen tun wir doch alle, von der einen Motte mit breiten wunderschönen Flügeln, die über uns wacht und uns vollkommen einnimmt. Hach, die Glocken läuten bereits. Der schönste Tag zweier Liebenden. 






Montag, 24. März 2014

Creative Dance

Nein, es folgen keine schräg verbogenen mit bunten Kleidern angezogene, als Baum des Lebens verkleidete, Tänzer. Was folgt ist schlicht und doch kräftig. Ein Tanzlehrer und deutscher Meister. Einer mit Spaß und Leidenschaft und der Chef des gleichnamigen Tanzstudios.

Die Tänzer sind konzentriert und diszipliniert, bis in die Fingerspitzen und die Zehen, alles in angespannt und die Muskeln beginnen langsam zu zittern. Das Lächeln sieht oft künstlich aus, wie sollte es auch authentisch wirken, wenn der Rücken schmerzt und die Beine in einer völlig unüblichen Position sind. Die Augen sind angestrengt, nur die Zähne sind zusehen.
Die Musik und die Schuhe im Takt, Rhythmus und Leidenschaft. Die Pose lockert sich, hier und da ein scheinbar ehrliches Lächeln, welches den Spaß zeigt, die Freude an dem kreativen körperlichen und auch geistig trainierten Sportes.

Ich selbst hing mehr verkrampft und gebeugt in den Klauen des Tanzlehrers, der Hals gestreckt, das Bein lang, das Kinn erhoben und die Augen arrogant.
Außen: "Ich bin die Königin der Tanzfläche, ihr seit nur Zuschauer, wir sind die, auf die ihr aufseht" 
Innen: "Bitte bitte lass mich nicht gucken wie ein erwürgtes Huhn und halt mich ja fest, ich falle, ich falle!"
Atmen? Atmen kann ich nicht.

Die Strenge und das Können hat er. Plakate, Corporate Design und Co fehlen ihm (noch).